MEIN BLOG, MEIN BLOG, MEIN BLOG


Willkommen auf dem cadico-Blog! Hier finden Sie einen bunten Blumenstrauß an Beiträgen, in denen Inhaberin Samira Maaßen aktuelle Ereignisse, Auftritte und Kampagnen im Netz kommentiert. Meistens werden Inhalte vorgestellt, die ganz besonders überzeugt haben - denn es gibt genug schlechte Inhalte im Netz, denen wir keine weitere Aufmerksamkeit schenken wollen. Es sei denn, sie sind ganz besonders schlecht - dann sind sie natürlich aus Entertainmentgründen wieder eine Erwähnung wert.

Marketing Social Media Website Beratung Content cadico Kleve Samira Maaßen Blog

Pinterest - mein Online-Kokain

"Hallo, mein Name ist Samira und ich habe ein Pinterestproblem" -  so oder so ähnlich werde ich mich wahrscheinlich bald in einer Selbsthilfegruppe für Menschen vorstellen müssen, die kurz davor sind,  ihr Leben aufgrund einer vermeintlich harmlosen Sache ordentlich vor die Wand zu fahren. Ich weiß auch nicht genau, wie ich da reingerutscht bin...

 

Naja, eigentlich weiß ich das schon. Angefangen hat alles damit, dass ich vor ein paar Tagen einen interessanten Artikel darüber gelesen habe, wie vorteilhaft Pinterest für die Suchmaschinenoptimierung ist. Zwar hatte ich seit einiger Zeit bereits einen Pinterest-Account, aber irgendwie habe ich das Prinzip nie richtig verstanden und dann war mir das irgendwie auch zu doof. Naja und dann hatte ich halt den Artikel gelesen und dachte mir, ich könnte mich ja mal dran machen. Ein fataler Fehler. Wahrscheinlich wäre das alles total harmlos ausgegangen, wenn ich nicht zufällig auch im Sommer heiraten würde. Aus Spaß an der Freude suchte ich nämlich dann mal nach Hochzeitsinspirationen um mich in diese Pinterestgeschichte einzugrooven. Leider musste ich dann nämlich feststellen, dass es unglaublich gute Inspirationsmöglichkeiten in Sachen Hochzeit gab.

 

 

mehr lesen

Der unreflektierte Umgang mit dem Internet. Ein Donnerwetter.

Ich habe ein Problem. In meiner Timeline. Denn Facebook ist längst im Mainstream angekommen und langsam stresst mich das wirklich, wie unreflektiert einige Personen mit dem Internet umgehen. 

 

Es gab mal eine Zeit, da war mein Facebook-Newsfeed ein freundlicher Platz in dem meine Freunde Quatsch gepostet und mir putzige Videos von hüpfenden Pinguinen empfohlen haben. Politik war da noch kein Thema und Facebook war ein sorgenfreier Raum, in den ich gerne tauchte um abzuschalten. Das ist jetzt vorbei. Jetzt kommt mir zwar immer auch noch viel Schönes und Positives entgegen - aber auch genau so viel Schreckliches und Dinge, die ich gar nicht sehen wollte. 

 

mehr lesen

Es gibt sie doch, die eierlegende Wollmilchsau

Heute schreibe ich meinen ersten Blog-Artikel seit langem. Warum? Ich hatte unglaublich viel Arbeit. Die letzten Wochen und Monate wusste ich einfach nicht, wo mir der Kopf steht. Aufträge über Aufträge. Immer, wenn ich gedacht habe, dass ich jetzt endlich ein wenig zur Ruhe kommen kann, kam der nächste Auftrag rein. Das ist natürlich schön für mich, andererseits habe ich es auch vermisst, endlich mal wieder etwas für mich zu schreiben - und über Themen, die mich interessieren und mir am Herzen liegen.

 

Aber jetzt ist es soweit. Diese Woche habe ich ein bisschen Luft und kann mich wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, bevor die November-Projekte losgehen. Denn in der Zwischenzeit sind wundervolle Dinge passiert und eines davon möchte ich euch gerne erzählen: Ich habe jetzt einen Hund. Den habe ich aus dem Tierheim geholt. Und durch Zufall ein Herzensprojekt gefunden.  

 

So könnte man es ganz kurz gefasst sagen. Denn ich bin jetzt in Charge über den Facebook-Account Tierheim Kranenburg e.V. - und es ist das Beste, was mir in meiner beruflichen Laufbahn passiert ist. (Achtung, der nachfolgende Satz enthält nervtötend viele Anglizismen und Fachwörter) Natürlich verdiene ich kein Geld damit, aber es ist schön, einen Social Media-Account zu verwalten, auf dem das Involvement unglaublich hoch und auch der Zusammenhalt der Community so unglaublich groß ist. Das lässt einfach das Herz eines jeden Community-Managers aufgehen. 

 

mehr lesen

ARBEITEN BEI SONNENSCHEIN IN GIFS

Wir kennen das ja alle irgendwie. Irgendwann entscheidet sich der Sommer dazu, dann doch rauszukommen. Meistens dann, wenn wir arbeiten müssen. Das ist schon ziemlich ungerecht. Mir geht es auch gerade so. Eigentlich habe ich ein Projekt, das ich wirklich mal zeitnah abgeben muss, aber diese Sonne macht mich einfach ganz matschig in der Birne und ich bin noch abgelenkter als sonst. Wieso ist das eigentlich so? Ich meine, das Prinzip ist ja ganz einfach: Wenn ich mich jetzt ein bisschen zusammen reiße, habe ich mein Tagesziel erreicht, der Kunde ist glücklich und ich kann mich in den wohlverdienten sonnigen Feierabend begeben, der meinetwegen auch schon um drei anfängt, wenn ich wirklich durchweg konzentriert ab halb acht loslege. Soweit zur Theorie. Aber irgendwie klappt das nicht, wenn die Sonne draußen ist. 

 

mehr lesen

DIE SPREU VOM WEIZEN TRENNEN - INSTAGRAM STORIES

So, jetzt ist Instagram-Stories jetzt auch schon etwas länger als eine Woche raus und ich habe mir das mal angesehen. Nach bereits einem Tag war ich süchtig. Denn irgendwie ist es schon etwas anderes, wenn man von Leuten sozusagen in ihren Alltag mitgenommen wird, als sich nur statische Bilder anzusehen. Denn mit Stories kann man zusammenhängende Multimedia-Geschichten erzählen und irgendwie fühlt es sich tatsächlich so an, als würde man mit der Person in einem Raum sein. Deswegen macht es glaube ich so süchtig. Da ich vielen Leuten aus der ganzen Welt folge, kann ich innerhalb weniger Minuten fast live und in Farbe an vielen verschiedenen Orten sein, ohne dass ich dafür großartig was tun muss - denn die Stories werden direkt hintereinander abgespielt. 

 

mehr lesen

Die Woche In GIFs

Diese Woche bin ich genau seit einem halben Jahr selbstständig. Seitdem hat sich viel getan. Ich habe mich gut eingelebt und würde sagen, dass ich relativ schnell relativ gute Erfolge vorweisen konnte (worüber ich sehr, sehr dankbar bin). Wahrscheinlich stellt ihr euch meinen Alltag so vor, dass ich den ganzen Tag nur auf Facebook rumhänge und irgendwelche witzigen GIFs ansehe. Tatsächlich macht das einen Part meines beruflichen Alltags aus - allerdings passiert auch sehr viel hinter den Kulissen. Denn ich mache ja nicht nur Social Media-Management, sondern mache auch ganz klassisches Online-Marketing und ein bisschen IT-Projektmanagement. Hättet ihr nicht gedacht, wa?

 

mehr lesen

Fundstück der Woche: Snapchat-Filter

Ja, ich weiß. Ich bin ein bisschen spät dran. Snapchat-Filter sind jetzt nicht gerade der neue heiße Scheiß. Aber ich möchte sagen, dass ich mit meinem alten - vielleicht schon ein wenig in die Jahre gekommenen Handy - zu den Snapchat-Verlieren gehörte, da mein Handy die Filter nicht abbilden konnte. Nachdem es immer schwieriger wurde, mit meinem Handy neue Funktionen zu testen, musste ich dann wohl oder übel aufrüsten. Ich hatte mich lange gewehrt, irgendwann kam aber doch die Einsicht, dass es sich mit einem Steinzeit-Handy nicht gut digitales Marketing betreiben lässt. 

 

Seitdem ich jetzt im Besitz eines goldenen iPhones bin (die hatten das nur noch in der Farbe - ich hab ein 5er und kein 6er gekauft, für ein 6er fühle ich mich noch nicht reich genug), kann ich auch die Filter von Snapchat ausprobieren. Und siehe da - endlich der Durchbruch! Ich habe Snapchat verstanden! Diese Filter sind einfach göttlich. Es macht absolut und überhaupt keinen Sinn, diese Bilder hin und her zu schicken - aber Gott macht das Spaß! Der Sinn von Snapchat ist also wahrscheinlich, dass es keinen Sinn macht. 

mehr lesen

Internet 1:0 McDONALDS

Ich gestern so: Seufz. Kurz vom Bildschirm weggesehen, dann wieder hingesehen. Nein, es ist immer noch da. Nochmal weggesehen. Nochmal hingesehen. Mist. Immer noch da. Ich hatte das also nicht geträumt und das war wirklich passiert. Einer der größten und mächtigsten Konzerne der Welt hat sich mit einer Online-Kampagne in die Nesseln gesetzt. Aaaaaah. So geht das doch nicht. So. Geht. Das. Nicht.

 

Echt. Nicht.

 

mehr lesen

Pokémon Go - Ja, wie catche ich denn em all?

Diese Woche musste ich wieder feststellen, dass meine Berufswahl doch eine echte Herausforderung werden kann, wenn ich irgendwann mal ein gehobenes Alter erreichen sollte. Denn was ich den ganzen Tag so mache, hat ja auch viel mit digitale Trends erkennen und auf Marktveränderungen reagieren zu tun. Bis jetzt geht das noch. Ich hänge privat viel auf Facebook rum und weiß deshalb blind, wie das soziale Netzwerk funktioniert. Auch Homepages und Online-Shops machen mir keine Probleme – hier bin ich auch tagtäglich unterwegs und weiß, wie ein gutes Endprodukt aussieht. 

 

mehr lesen

DOCH NICHT FUNDSTÜCK DER WOCHE – BLOOMON

Zuerst dachte ich, ich hätte mal wieder ein richtig geniales Fundstück der Woche gehabt. Denn gestern bin ich mal wieder auf Facebook unterwegs gewesen und habe recherchiert. Also zumindest wollte ich über ein bestimmtes Produkt recherchieren, mit dem ich in Zukunft zu tun haben werde, aber nach so zehn Minuten wollte ich auch recherchieren, ob die Karina*, mit der ich zusammen Abi gemacht habe, eigentlich noch mit ihrem Typen zusammen ist (Nein, ist sie nicht - sie hat mittlerweile einen neuen Freund, der bald ihr Mann sein wird). Ihr wisst ja, wie das ist…

 

 

Und während ich also im Newsfeed unterwegs bin, fällt mir die äußerst ansprechende Werbeanzeige von Bloomon auf. Weil wenn es um Blumen geht, bin ich ein absolutes Mädchen. Meistens trete ich etwa so grazil auf, wie die Mutter von den Flodders und habe immer ein Problem, wenn andere Frauen über Klamotten quatschen, weil ich dann thematisch total überfordert bin – aber hübsche Blümchen müssen bei mir immer sein. 

 

*Name von der Reaktion geändert

 

mehr lesen

Fundstück der Woche - Der praktikant von "Die Welt"

Also ich persönlich kenne ihn schon was länger und amüsiere mich tagtäglich über ihn - aber ich dachte mir, ich lasse euch jetzt auch einfach mal daran teilhaben. Denn ich bin tatsächlich Fan von DIE WELT auf Facebook. Passt gar nicht so zu mir, weil ich auch nicht so der Freund von Axel Springer Verlag bin und ich deren Druckerzeugnisse meistens eher ablehne. Aber das hat sich geändert, seitdem "er" in mein Leben getreten ist.

 

 

mehr lesen

Das Internet kann so gemein sein - nur nicht zu mir

 

Wie viele von euch mitbekommen haben, war ich letzte Woche im Fernsehen. Nichts Spannendes - ich war nur die elende Schnippelhilfe beim Perfekten Dinner und habe der deutschen Fernsehnation gezeigt, wie ich aussehe, wenn ich übermüdet meinen Freund anschnauze und dabei Edamame-Bohnen schäle. Es war ganz witzig, aber mir hat es schon vor dem Tag gegraust, an dem die Ausstrahlung angesetzt war.

 

Nicht, weil ich mich für mich selbst oder meinen Freund schäme - sondern weil ich zufällig von Berufs wegen etwas von Social Media verstehe und schon wusste, dass das Internet seine ganz eigene Meinung über mich und meine manchmal bessere und manchmal schlechtere Hälfte haben würde. Schließlich labern wir beide ununterbrochen und unser Humor ist auch nicht jedermanns Sache - Zum Beispiel kam das glaube ich nicht so gut beim Zuschauer an, dass folgender Dialog stattfand:

 

Ich: "Ich sehe gerade, dass du Heiopei das Blech unten gar nicht rausgenommen hast. Dann werden die Törtchen von unten gar nicht mal so geil"

Freund (toternste, genervte Miene): "Dein Gesicht ist von unten gar nicht mal so geil!"

 

Ich: Schulterzucken, Whatever.

 

 

mehr lesen

Fundstück der Woche: Geile Weine

Ich habe diese Woche applaudiert. Aber so richtig. Denn ich bin ja viel auf Facebook unterwegs und das meistens beruflich. Dabei sehe ich viele schlimme Dinge jeden Tag. Wahllose Links, verwackelte Fotos und ganz, ganz viele Ausrufezeichen!!!!111!!!elf. Aus professioneller Sicht gibt es also mehr Freud als Leid auf deutschen Social Media-Plattformen. Doch dann sah ich GEILE WEINE auf Facebook.

 

Nur kurz vorweg: Ich bin kein Weintrinker und kann den drei Euro Wein vom Aldi nicht von einem 1986er Spät-Mourmant-de-la-Chanson-d'Eurovision unterscheiden. Einziges Bewertungskriterium: Is' dat Moped süffig oder schmeckt dat nach fermentierter Schuhsohle. Mehr kann man glaube ich nicht in Sachen weinbezogene Weltgewandtheit erwarten, wenn man wie ich in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen ist. Also ganz klar: Master Sommelier werde ich nicht. (Master Sommelier ist übrigens ein Ding. Da habe ich letztens eine Doku auf Netflix zu gesehen. Krasse Typen).

 

mehr lesen

WORTE AN EINE VERLORENE LIEBE

 

Als ich NEON das erste Mal sah, war ich hin und weg. Ich war zarte 17 Jahre alt und traf NEON in einer Zeit, in der das Leben gerade erst richtig anfing und ich auf der Suche nach einem Kompass war, der mich durch diese aufregende, aber auch angsteinflößende Zeit navigierte. Da war NEON nun. Lag lässig im Zeitschriftenregal und schaute mich mit seinem auffälligen NEON-Design an. Und dann machte es "BOOM!", wie das nur bei Jugendlichen geschieht.

 

Ich nahm NEON ohne zu zögern mit zu mir nach Hause und wir redeten und redeten, Stunde um Stunde. NEON erzählte mir von der großen weiten Welt. Wie es im Osten von China ist, wer die angesagtesten neuen Indie-Bands sind, wie er Bosse getroffen hat und ihm Fragen zur EU stellte. In meinen Teenager-Augen war NEON der Größte und ich war ziemlich verknallt in ihn. Jeden Monat hatte NEON so viel zu berichten und zeigte mir die ganze Welt. 

 

So ging das ein paar Jahre und NEON wurde zu einem treuen Begleiter. Er erzählte mir alles und inspirierte mich, immer wieder neues auszuprobieren und an mich zu glauben. Die Jahre mit NEON waren unbeschwert und voller spannender Lebensabschnitte. England hier, Hamburg da, dann mal in Schweden und gerne auch nochmal nach Köln. Es war eine schöne Zeit und NEON war immer an meiner Seite und begleitete mich.

 

mehr lesen

Arbeiten als Freelancer: Kekse und KIM K zum Frühstück

Manchmal kann mein Job ganz schön anstrengend sein: Ich sitze viel rum und starre auf Bildschirme. Das kann einen ganz schön irre machen, weil man den ganzen Tag im stillen Kämmerlein sitzt und über einzelne Wortfragmente nachdenkt. Manchmal kommt noch dazu, dass ich einfach absolut keinen Bock habe und mich im ständigen Kampf mit mir selbst befinde, ob ich jetzt das 723ste Level bei Candy Crush* knacke oder endlich diesen verdammten Text mal fertig stelle. Das habe ich mir eigentlich gar nicht so bewusst gemacht, als ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe. Plötzlich waren die Kollegen weg und ich war auf mich alleine gestellt.

 

Mit meiner Ausbildung war es nämlich praktisch schon vorprogrammiert, dass ich im ständigen Austausch mit anderen Kollegen sein und deshalb örtlich mit ihnen verbunden sein muss. Ich kannte also vorher auch nichts Anderes. Deshalb war es am Anfang auch ein super Gefühl, alleine zu sein. Endlich konnte ich mich richtig gut auf eine Aufgabe konzentrieren und habe Projekte viel schneller und auch besser fertiggestellt, als das im Großraumbüro bei mir der Fall war. Unglaublich, wie viel absolute Ruhe so ausmacht. Und machen wir uns nichts vor - absoluter Pluspunkt ist auch, dass ich in Jogginghosen arbeiten und Kekse zum Frühstück essen kann, wenn ich mich danach fühle.

 

mehr lesen

Digital Native Problems: Tageszeitung lesen

Heute war ich mal verrückt: Ich habe mir eine Tageszeitung gekauft. 

 

"Wieso ist die so komisch? -Hat die denn kein Facebook oder die App von Spiegel Online?" werden einige jetzt denken. Das habe ich mir zuerst auch gedacht. Aber dann kam gestern. 

 

Folgende Situation: Mein Freund und ich sitzen entspannt auf der Terrasse und genießen einen der ersten richtigen Frühlingsmorgen mit einem schönen Frühstück. Nachdem wir uns ein bisschen über dieses und jenes unterhalten haben, vertieft sich jeder in die Neuigkeiten des Tages - auf seinem Handy. Und ich denke mir so: Das ist doch total dämlich. Zeitung lesen ist irgendwie so viel romantischer. Keine Facebookmeldungen, die einen ablenken und ich schaue auch nicht "mal eben kurz" bei Pinterest rein und finde mich drei Stunden später dabei wieder, wie ich interessante Möbel zum selbermachen zusammensuche. Ich kann zwar nichts, was mit Schreinern zu tun hat - aber man weiß ja nie, wann man das gebrauchen könnte.

 

Also habe ich heute einen Entschluss gefasst: Ich werde mir eine Tageszeitung kaufen und den Morgen entspannt genießen. 

 

 

mehr lesen

GRANDIOS! - Wenn das alles nur nicht so langweilig wäre

Ich persönlich backe ja ganz gerne.

 

Immer, wenn ich besonders viel Stress habe, schnappe ich mir Mehl, Eier und Butter und backe mir erstmal ein Törtchen. Wahrscheinlich der gleiche Grund, weswegen ich so auf den Wanderschäfer abgehe: Durch meine Arbeit am Schreibtisch stelle ich weder etwas mit den Händen her, noch kann ich nennenswerte konkrete Arbeitsergebnisse sehen. Deswegen backe ich gerne und räume das hinterlassene Schlachtfeld dann wieder auf. Denn da sehe ich wenigstens, was ich getan habe und habe danach wieder einen freien Kopf.

 

Da ich ja ganz gerne backe, war ich diese Woche auf Youtube unterwegs, da ich mir ein Tutorial für die Herstellung von Modellierschokolade ansehen wollte (Wer sich für das Ergebnis meiner Recherche interessieren sollte: Auch als Fortgeschrittener besser die Finger davon lassen. Es kann nur schlecht werden. Aso: Und besser nicht nach "chocolate modelling" suchen. - Ich habe DINGE gesehen...). Und als ich dann so auf YouTube in Sachen Backen mein Unwesen trieb, dachte ich mir so: Da gibt's doch bestimmt Content von großen Firmen. Die machen das hoffentlich besser und nicht so mit wackliger Kamera, Texteinspielungen in Comic Sans und mit Musik, die an die Softpornos der 80er-Jahre erinnert. 

 

Und siehe da: Ich habe den YouTube-Channel von Dr. Oetker gefunden und war erstmal glücklich: Professionelle Videos, angenehmes Look & Feel, gute Backideen. Ich habe zwar schnell festgestellt, dass die Rezepte eher etwas für Einsteiger und Desinteressierte sind und nicht für arrogant Fortgeschrittene wie mich - aber ich dachte mir: Klickste dich mal durch. 

mehr lesen

#Tortengate und das ganz Große Twitter-Kino

Was war da letzte Woche wieder los auf Twitter? Ganz großes Kino in Sachen Social-Media-Kommunkation.  Ich war kurz davor, die Popcorn-Tüte rauszuholen. Es war alles dabei: Wut, Trauer, Freude, Scham und auch viel Schadenfreude. Denn Jan Böhmermann hat mal wieder das ganze Internet durchdrehen lassen. Letzte Woche war nämlich #Tortengate. 

 

Was ist passiert? Nur so viel: Twitter ist 10 Jahre alt geworden und hat vielen berühmten und weniger berühmten Twitterern eine Torte geschickt. Nur Jan Böhmermann halt nicht. Der hat das daraufhin dann #Tortengate genannt und Twitter in einer großen Facebookkampagne auf zum schreiend komische Art und Weise gedisst. Daraufhin haben viele Redaktionen die Möglichkeit genutzt, Jan Böhmermann so richtig unter die Nase zu reiben, dass sie eine bekommen haben und er nicht. Ganz vorne dabei das Handelsblatt und Stern.de. Für den Nutzer als ganz, ganz großes Kino. 

 

mehr lesen

Einen Wanderschäfer bitte. Ohne Eis.

Seit etwa vier Tagen bin ich süchtig. Süchtig nach dem Facebook-Account "Wanderschäfer". Wenn das das nächste heiße Ding wird, weiß ich es auch nicht. Das ganze Zeug ist einfach viel zu krass. Ich sitze den ganzen Tag vor Facebook und warte auf ein Update. Ganz großes Kino.

 

What the fuck is Wanderschäfer? Gerechtfertigte Frage eurerseits. 

 

Eine gewöhnungsbedürftige Sexualpraktik unserer germanischen Ahnen?

- "Heute Nacht mach' ich dir den Wanderschäfer, Baby!"

 

Eine total angesagte skandinavische Death-Metal-Band?

- "Hellooooo Regensburg - we are Wanderschäfer and this is our new song "Kill, Die, Death, Die, Die, Die!"

 

Ein abgefahrener Drink, der nur an die Stammgäste im Berghain verteilt wird?

- "Ey, Alex! Tuste mir noch so 'nen Wanderschäfer?"

 

mehr lesen

Digital Native Problems: Telefon Anschliessen

So, heute musste ich dann mal erfahren, wie das so ist, wenn man ein analoges Telefon anschließen muss. Ich kann gleich sagen, wie das ausgegangen ist: Nicht gut. Ich habe immer noch kein Telefon. 

 

Aber es musste ein Bild für die Götter sein, als ich das Telefon auspackte und dann feststellte, dass das gar keinen Stecker hat, mit dem ich es in den Router stecken kann. Wahrscheinlich habe ich genauso dumm aus der Wäsche geschaut, wie mein etwas schusseliger sechzigjähriger Nachbar schauen würde, wenn man ihn damit beauftragen würde, mal eben ein Vine für Snapchat zu drehen. 

 

mehr lesen